Februar 2015

Berlin in einem Tag oder: eine Dienstreise im Schnelldurchlauf

Das Berlin für Touristen und das der richtigen Berliner sind zwei grundverschiedene Dinge. Irgendwie wissen wir das alle, aber wann hat man schon einmal das Glück, einen waschechten Berliner zu treffen? Die meisten Menschen, die in Berlin leben, hat es von weiß Gott woher dorthin verschlagen. Und die Zeiten, in denen jeder Zweite, mit dem man sprach, gerade seinen Umzug in die Hauptstadt plante, dauern immer noch an. Man selbst wird dabei das komische Gefühl nicht los, sich schon fast dafür rechtfertigen zu müssen, dass man sich in Köln oder sogar Duisburg eigentlich ganz wohl fühlt. 
 
Von Streetfood bis zum Café Einstein
Wir sind in Berlin, um für das Hauptstadt-Special des PANDION-Kundenmagazins zu recherchieren und bekommen auf unserem Streifzug durch die Stadt Tipps von einem, der sich auskennt: Mathias Groß, Leiter des neuen Büros, ist eine echte Berliner Pflanze und rast mit uns im Taxi von Highlight zu Highlight – Markthalle 9 in Kreuzberg, wo man sich donnerstags zum Streetfood Thursday trifft; das Restaurant 3 Schwestern im Kunstquartier Bethanien, einem ehemaligen Krankenhaus; der Pfefferberg mit dem eigenen Pfefferbräu-Bier, ein Veranstaltungsort im Prenzlauer Berg, und das berühmte Café Einstein Unter den Linden. Der Mann weiß, wo Berlin am besten schmeckt. 

Zwischendurch gibt es auch Sehenswürdigkeiten ganz ohne kulinarischen Anteil. Wir fahren zum Tempelhofer Feld, das Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flughafens ist heute öffentlich zugänglich und soll mal ein Park werden. Weiter geht es zu Deutschlands größter Synagoge in der Rykestraße, zum Tchoban Foundation Museum für Architektur-Zeichnung, zum Judengang am Kollwitzplatz, einem der wenigen erhaltenen jüdischen Begräbnisgänge und zum international renommierten Architekturforum Aedes… bis uns vor lauter Eindrücken schwindelig und es mit der Orientierung schwierig wird. Sind wir überhaupt noch in Berlin? Wenn wir in Köln Gas geben und eine Stunde mit dem Auto in irgendeine Richtung fahren, haben wir die Stadtgrenzen ganz sicher verlassen. Nicht so in Berlin. Die Stadt ist riesig und die Entfernungen, die man von A nach B zurücklegen muss, sind zuweilen sehr lang.

PANDION neu in Berlin
Groß residiert zusammen mit seinen Mitarbeitern an einer von Berlins feinsten Adressen, Unter den Linden, direkt über dem Café Einstein. Von dort aus betreut die frisch aufgestellte PANDION- Mannschaft ihre ersten beiden Bauprojekte in Berlin-Mitte in der Nähe des Spittelmarkts. Bis zum vierten Quartal 2017 sollen dort 250 Wohnungen unterschiedlicher Größe entstehen. Der Vertrieb, der unlängst gestartet ist, freut sich jetzt schon über die große Nachfrage deutscher, aber vor allem auch internationaler Interessenten. Berlin ist ein Multi-Kulti-Schmelztiegel und offiziell wird zwar deutsch gesprochen, daneben aber auch sehr, sehr viel englisch. Es gibt Stimmen, die in Berlin DIE zukünftige Metropole Europas sehen und der Zustrom von Menschen, die ihren Traum vom Leben in Berlin Jahr für Jahr wahr machen, scheint diesen Trend zu belegen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Jobs steigt seit Jahren kontinuierlich an und damit auch das Einkommen in der Stadt. Und die Zukunftsprognosen für die Hauptstadt können sich ebenfalls sehen lassen. 

Berlin ist Deutschlands einzige richtige Großstadt und durch und durch international. Wenn Ausländer aller Nationalitäten sich hier wohl fühlen, wie sieht es dann eigentlich mit der Integration von Ossis und Wessis aus? Oder ist es mittlerweile vielleicht schon gar kein Thema mehr, aus welchem Teil der Stadt man einmal kam? Am Ende des Tages ist klar, dass wir diese Frage auf den nächsten Besuch verschieben müssen – ebenso wie viele weitere Geheimtipps, die einfach nicht mehr ins Programm passen. Obwohl die Beschreibung der Leckereien im Salon Sucré so verführerisch klingt, dass wir doch noch einen kurzen Blick auf den Stadtplan werfen und die Fahrzeit bis dort ausrechnen. Aber da sind sie wieder, die gewaltigen Ausmaße einer echten Weltstadt: Der Zuckertempel liegt am anderen Ende von Berlin und ist damit für heute aus dem Rennen. Sehr zu unserem Bedauern. Wirklich. Sehr, sehr schade.

Anja Ludwig, PANDION Unternehmenskommunikation
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