September 2015

Clouth-Quartier: Neues Veedel mit altem Charme

Im Stadtteil Nippes entsteht zurzeit ein ganz neues "Veedel", das „Clouth-Quartier“. Auf dem Areal der ehemaligen Clouth-Werke, einer traditionsreichen Gummifabrik, werden rund 1.000 neue Wohnungen realisiert. Bei der Entwicklung des Areals bleiben dabei vorhandene Baudenkmäler erhalten und werden umgenutzt, was dem Quartier einen besonderen Charme verleiht. Die PANDION AG baut hier auf einem 5.000 m² großen Grundstück 74 Eigentumswohnungen, die unter dem Namen PANDION FINE vermarktet werden. 

15 Fußballfelder Wohnraum
Jeder weiß, Köln benötigt Wohnraum. Und am besten zentrumsnahen. So ist es ein Glücksfall, wenn ein Gebiet mit rund 14,5 Hektar, was etwa der Größe von 15 Fußballfeldern entspricht, zu einem Wohngebiet umgewandelt werden kann. Bis zu 3.000 Menschen werden auf dem Gelände der Clouth-Werke in Zukunft leben, das bedeutet, die gesamte Bevölkerung Godorfs könnte beispielsweise in das Quartier einziehen. Die Planungen für dieses bedeutende Projekt begannen schon im Jahr 2009, im April 2013 starteten die Abbrucharbeiten. Verantwortlich für die Entwicklung des Geländes ist die städtische Tochtergesellschaft „moderne Stadt“. 

Viertel für jedermann
Man kann ohne Zweifel sagen, dass hier ein neues Viertel entsteht. Denn das Quartier wurde bewusst als Mischgebiet konzipiert. Das heißt, dass neben dem Wohngebiet Gewerbeflächen für 500 bis 1.000 Menschen vorgesehen sind. Zusätzlich siedeln sich hier ein Gewerbehof sowie ein Atelierhaus für den Verein Cap Cologne an. Die Künstler des Vereins, die in den alten Gewerbehallen ansässig waren, behalten damit ihre angestammte Heimat. Ferner wird es Gastronomie auf dem Areal geben. Auch eine Kindertagesstätte ist in Planung. So wird für eine lebendige Atmosphäre im Veedel gesorgt.

Nicht nur wegen der Kindertagesstätte werden sich Familien im Clouth-Quartier wohlfühlen. Die fünf Straßen, die durch das Quartier führen, sind verkehrsberuhigt. Zudem zeichnet sich sowohl das Areal als auch die Umgebung durch viele Grünflächen aus. Im Westen grenzt es an den Johannes-Giesberts-Park, im Norden wartet der Nordpark. Auch Flora und Zoo sind nicht weit. Im Zentrum des Clouth-Quartiers entsteht zudem eine große Grünanlage mit Spielflächen. So haben Kinder wie Erwachsene viele Freiflächen zum Spielen und Entspannen.

Namensgeberin Josefine Clouth 
Die fünf Straßennamen hat die Nippeser Bezirksvertretung bereits vergeben: Sie heißen Seekabelstraße, Kautschukstraße, Am Walzwerk, Auf dem Stahlseil und Josefine-Clouth-Straße, an der die beiden Ensembles PANDION FINE liegen. Namensgeberin ist die Witwe des Firmengründers Franz Clouth. Nach dessen plötzlichem Tod im Jahr 1910 übernahm seine Frau die Unternehmensleitung und brachte zusammen mit ihrem Sohn die Clouth-Werke auf Expansionskurs. Josefine Clouth war dabei nicht nur eine exzellente Geschäftsfrau, sondern setzte sich insbesondere gegenüber ihren Beschäftigten wohltätig ein. Ihre Wohltätigkeit während und nach dem 1. Weltkrieg veranlasste die Bezirksvertretung, der Unternehmerin mit der Straßenbenennung ein Denkmal zu setzen. Die PANDION AG schloss sich der Meinung an: Der Name PANDION FINE steht für die Kurzform von Josefine.

Ein Stück deutsche Industriegeschichte
Die Clouth-Werke schrieben mit ihren Produkten immer wieder deutsche Industriegeschichte. Seit ihrer Gründung im Jahr 1868 hatte sich das Unternehmen auf Gummiwaren spezialisiert. Ein spektakulärer Auftrag war beispielsweise die Verlegung eines Gummi ummantelten Seekabels von Emden nach New York. Der Stadtteil Nippes trug so zur interkontinentalen Verständigung bei. Für ähnliches Aufsehen sorgte die Verkabelung des Nord-Ostsee-Kanals. Doch die Gummiprodukte tauchten nicht nur ins Wasser, sondern sie gingen auch in die Luft: So lieferten die Clouth-Werke die Stoffhülle für den Zeppelin LZ1. Später entstanden auf dem Areal Taucheranzüge, Kinderspielzeug, Schürzen und Gummihandschuhe, Zelte, Schlauchboote und viele weitere Gummiprodukte. Ein großer Erfolg der letzten Betriebsjahre war ein Schwingungstilger für Schienenlager, der unter dem Namen „Kölner Ei“ bekannt wurde. Nach mehreren Verkäufen und Fusionen wurde am 31. März 1992 die Produktion an dem Standort eingestellt. Seitdem fand nur eine sehr eingeschränkte Nutzung des Geländes statt.

Starker Kontrast: PANDION FINE 
Die Planungen für die Revitalisierung des Geländes sind bereits fortgeschritten. Dabei stehen Teile des Firmengeländes, einige Hallen und die alten Werkstore, unter Denkmalschutz und bleiben erhalten. Sie verleihen dem Quartier seinen einzigartigen Charme.

PANDION setzt mit seinen beiden Gebäuden einen kraftvollen Kontrast zu der alten Industriearchitektur. Die beiden Gebäudekörper PANDION FINE sprechen eine kompromisslos moderne Formensprache. Der Siegerentwurf des Düsseldorfer Architekturbüros HPP zeichnet sich durch seine u-förmigen Loggienprofile sowie seinen hellen, kubischen Baukörper aus. Der Kontrast wurde ganz bewusst gewählt. Auch die mit städtischen Vertretern besetzte Jury war sofort von dem Entwurf überzeugt. 

Die Mehrzahl der 74 Eigentumswohnungen im PANDION FINE bieten mit Wohnflächen von rund 40 bis circa 85 m² Raum für Singles, Paare und kleine Familien. Es gibt aber auch große Appartmentwohnungen mit über 120 m² Wohnfläche. So fügt sich PANDION FINE hervorragend in das Gesamtkonzept des Clouth-Quartiers ein und trägt zu einer guten Durchmischung des Veedels bei. 

Der Baustart ist für Anfang 2016 geplant; etwa September 2017 könnten die neuen Bewohner einziehen.

fine.pandion.de

 

M. Kohler, PANDION Unternehmenskommunikation

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